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1. Wozu brauche ich ein Synchronisierungstool, Dateien kann ich doch auch mit dem Explorer hin und her schieben?
Stellen Sie sich folgendes vor: Sie arbeiten an einem größeren Projekt. Zu diesem
Projekt gehören eine Vielzahl von Dateien. Normalerweise arbeiten Sie an Ihrem PC, auf dem sich all Ihre Projektdateien befinden. Hin und wieder sind Sie jedoch unterwegs und arbeiten mit dem Notebook an Ihren
Projektdateien. Wenn Sie nun wieder zurück sind, wollen Sie sowohl auf dem Notebook, als auch auf ihrem PC möglichst schnell den neuesten Projektstand haben. Als kleine Schwierigkeit nehmen wir an, daß in Ihrer
Abwesenheit ein netter Kollege ein paar neue Dateien auf Ihren PC oder den zentralen Server eingespielt hat. Es wäre nun gar zu mühselig, hunderte von Dateien und Ordner durchzugehen, um festzustellen, welche Dateien
hinzugekommen sind oder welche Sie während Ihrer Reise geändert haben. Möglicherweise haben Sie auch noch ein, zwei Dateien gelöscht. Und bei der Gelegenheit haben Sie auch noch gleich diesen einen unglücklichen Ordner
umbenannt, der Sie schon lange störte. Das Chaos scheint perfekt. Aber nicht wirklich. Sie stecken das Notebook an Ihr Rechnernetz und starten AlaskaSync. Dann laden Sie Ihr Synchronisierungs-Profil, was Sie sich
genau für diesen Zweck angelegt haben und in zwei Minuten wissen Sie, wo welche Dateien hin müssen, damit alles wieder in Ordnung kommt.
Dann führen Sie die Synchronisierung aus und AlaskaSync macht den Rest der Arbeit für Sie. Am Ende haben Sie alle von Ihnen geänderten Dateien auch auf dem PC, die neuen Dateien von Ihrem Kollegen haben Sie auf dem
Notebook und die Projektleichen sind auch verschwunden. Ganz nebenbei merken Sie noch, wer sich in Ihrer Abwesenheit an Ihren Dateien zu schaffe gemacht hat.
Die ganze Synchronisierungsaktion dauert nur ein paar Augenblicke und keine Datei wurde übersehen.
2. Gibt es die Möglichkeit, mehrere unterschiedliche Ordner gleichzeitig zu synchronisieren? Ja, diese Möglichkeit gibt es. AlaskaSync vergleicht und synchronisiert jeweils zwei komplette Pfade, die von dem jeweiligen Basisverzeichnis ausgehen. Solch ein Paar von Basisverzeichnissen kann zusammen mit verschiedenen Einstellungen und Filtern in
einem Profil gespeichert werden. Ab Version 3 lassen sich mehrere Profile zu einem Projekt zusammenfassen. Die Projektverwaltung erlaubt ein übersichtliches Arbeiten mit den Profilen, u.a. auch die Synchronisierung
aller oder einzelner Profile des Projekts. Bis zur Version 2 gab es diese Möglichkeit nicht und es konnte immer nur ein Profil und somit ein Basisverzeichnispaar synchronisiert werden. Sollten Sie noch mit einer älteren Version arbeiten, so laden Sie sich bitte im Downloadbereich dieser Seiten die aktuelle Version herunter. Ihr Lizenzschlüssel ist weiterhin gültig.
3. Funktioniert der Datenabgleich auch über Infrarot?
Selbstverständlich funktioniert die Synchronisierung auch über die Infrarotschnittstelle, sofern beide beteiligte Computer eine solche besitzen und für die Benutzung der Infrarotschnittstelle entsprechend konfiguriert
sind. AlaskaSync kann alle Dateien/Ordner synchronisieren, die im Netzwerk oder lokal verfügbar sind. Falls also die Netzwerkeinstellungen für die
Kommunikation via Infrarot eingerichtet sind, sollte der jeweils andere Rechner im Explorer unter Netzwerkumgebung "sichtbar" sein. Ist dies nicht der Fall, so sind die entsprechenden Einstellungen im
Windows-System vorzunehmen. AlaskaSync hat also selbst keinen Einfluß auf die Netzwerkverbindungen zu anderen Rechnern, er kann sie nur nutzen, wenn sie im System vorhanden sind. 4. Warum sollte ich nach erfolgter Synchronisierung das Profil speichern? Für eine schnelle
Synchronisierung vergleicht AlaskaSync nicht bei jeder Sitzung jede Datei Byte für Byte (*). Dies würde viel zu lange dauern und ist im übrigen auch nicht unbedingt notwendig. Vielmehr versucht AlaskaSync zu
analysieren, ob sich eine Datei gegenüber dem letzten Sync geändert hat. Da AlaskaSync den letzten Abgleich selbst vorgenommen hat, weiß das Programm natürlich auch, welche Eigenschaften (z.B. Name, Größe, Attribute,
Zeitstempel) die jeweilige Datei nach der letzten Sitzung hatte. Genau diese Eigenschaften sind in einem Profil gespeichert. Wird das Profil am Ende der
Sitzung verworfen und nicht gespeichert, so kann AlaskaSync bei der nächsten Sitzung keine Rückschlüsse auf eine Dateiveränderung vornehmen und kann auch keine eindeutigen Aussagen treffen in welche Richtung die
Synchronisierung erfolgen soll. Deshalb wird das Programm u.U. einen unbestimmten Aktionstyp festlegen (Fragezeichen-Symbol).
(*) Falls Sie im Experten-Modus arbeiten, können Sie einen Byte für Byte Vergleich erzwingen, indem Sie den Befehl 'Einlesen mit Binärvergleich' benutzen.
Wie das genau funktioniert, finden Sie in der Hilfe.Falls Sie weiteres über die Bedeutung von Zeitstempeln für AlaskaSync nachlesen möchten, so können Sie dies hier. Tip: Nach korrekter Installation kann man AlaskaSync dadurch starten, daß man im Windows-Explorer direkt die Profil-Datei doppelklickt. Das entsprechende Profil wird dann sofort geladen. Ebensogut kann man eine
Verknüpfung mit der entsprechenden Profil-Datei auf den Desktop legen und das Profil direkt von dort aus starten.
5. Kann ich AlaskaSync dazu
verwenden, mp3-Files im Freundeskreis zu tauschen? Ja, sicher. Einzige Hürde dabei ist, daß AlaskaSync natürlich nicht weiß, ob sich hinter unterschiedlichen Dateinamen vielleicht dieselben Songs verbergen und er merkt auch nicht, ob gleiche Songs verschieden gesampelt
sind. Im Prinzip kann Ihnen AlaskaSync die Arbeit abnehmen, gegenseitig Ihre mp3-Ordner zu checken, ob und welche Songs neu sind.Verbinden Sie Ihren Rechner mit dem Ihres Freundes und legen Sie ein Profil mit den
entsprechenden Ordnern an. Nun legen sie zwei Filter an. Den ersten Filter legen Sie als Schutzfilter an ("*") und sperren damit prinzipiell alle Dateien. Den zweiten Filter legen Sie als Schutzfilterausnahme an
("*.mp3") und nehmen damit alle mp3s vom Schutz aus. Sie haben damit erreicht, daß nur die mp3-Files synchronisiert werden und keine andersartigen Dateien. Bitte beachten Sie folgendes: Nach dem neuen Urheberrechtsgesetz, welches im Herbst 2003 in Kraft getreten
ist, ist es verboten, Musik, Filme oder Computerspiele im Internet zum Download anzubieten. Weiterhin ist es verboten, Privatkopien von urheberrechtlich geschütztem Material zu erstellen, wenn es mit einem Kopierschutz
versehen ist. Überprüfen Sie bitte, ob Sie sich mit Ihren Tauschaktivitäten noch im legalen Bereich befinden. Das entsprechende "Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft" können Sie im
Internet nachlesen. Google-Suche 6. Warum erscheinen manchmal Fragezeichen im Aktionstyp?
Der unbestimmte Aktionstyp (Fragezeichen-Symbol) kann mehrere Ursachen haben. Ich versuche, Ihnen ein wenig Einblick in die Philosophie von
AlaskaSync zu geben, dann wird die Situation sicherlich klarer.
Vorweg: 1. Die Fragezeichen sind ein Hinweis darauf, daß etwas nicht stimmt und daß der Benutzer mal einen Blick auf die entsprechenden Einträge werfen sollte. 2. Prinzipiell zeigt AlaskaSync Dateipaare nur als gleich an, wenn es beide Dateien selbst verglichen oder selbst
synchronisiert hat. 3. Aus Performanzgründen vergleicht AlaskaSync nicht bei jedem Sync jede Datei Byte für Byte, sondern schaut u.a., ob sich seit dem letzten Sync die Zeitstempel geändert haben.
Mögliche Ursachen für einen unbestimmten Aktionstyp und damit das Fragezeichen können sein:
- Es existiert keine Vorgeschichte, das heißt, Sie haben NACH dem letzten Sync das Profil nicht abgespeichert. Beim erneuten Öffnen des Profils werden Fragezeichen angezeigt. AlaskaSync kann nicht
feststellen, ob sich die Dateien seit dem letzten Sync geändert haben.
Lösung: Profil nach jedem Sync speichern. (Siehe auch Antwort 4.)
Falls Sie das Profil gerade erstellt, noch nicht synchronisiert und neu eingelesen haben, erscheinen die Fragezeichen. Zur Erklärung: Nach dem Anlegen eines neuen Profils und dem dabei
erstmaligen Einlesen der Verzeichnisse, versucht AlaskaSync alle Aktionstypen so zu vorzuwählen, daß auf jeden Fall beim Sync beide Seiten abgeglichen werden. Er wählt also selbständig alle Aktonstypen optimal,
jedoch nur nach dem ersten Einlesen!. Dabei führt AlaskaSync jedoch keinen Byte für Byte Vergleich der Dateiinhalte aus. Sollten Sie jedoch sofort danach die Verzeichnisse nochmals einlesen, dann markiert
AlaskaSync die entsprechenden Dateien/Ordner als unbestimmt (Fragezeichen-Symbol) und weist damit darauf hin, daß die "Vorgeschichte" der Dateien nicht bekannt ist. Selbstverständlich können Sie den Befehl "Alle
Aktionstypen optimal" jederzeit selbst anwenden und zum selben Ergebnis kommen.
Lösung A Alle Fragezeicheneinträge markieren, dann
Befehl 'Aktionstyp optimal'. Hier vergleicht AlaskaSync ALLE Eigenschaften der Dateien (Größen, Namen, Zeitstempel, etc ) auf exakte Gleichheit aber vergleicht NICHT die Inhalte.
Dieses Verfahren geht sehr schnell.
Lösung B Im Experten-Modus Befehl 'Einlesen mit Binärvergleich' anwenden. Hier ignoriert AlaskaSync die Zeitstempel
und vergleicht die binären Inhalte. Unterschiedliche Paare werden wieder mit Fragezeichen versehen. In diesem Fall weiter mit Lösung A. Der Binärvergleicht dauert länger.
Lösung C
Falls Sie im Experten-Modus arbeiten, können Sie einen Byte für Byte Vergleich beim Anlegen eines neuen Profils erzwingen, indem Sie 'Binärvergleich beim ersten Scan' auswählen. Dieses Verfahren kostet
wie Lösung B sehr viel Zeit. Sie sollten es anwenden, wenn Sie sicher sind, daß die Dateien gleich sind, um zu verhindern, daß AlaskaSync beim Sync einen unnötigen Kopiervorgang einleitet.
Beide Seiten der unbestimmten Einträge haben sich seit dem letzten Sync geändert. In diesem Fall maßt sich AlaskaSync keine Entscheidung darüber an, was es tun soll und quittiert die Situation mit einem
unbestimmten Aktionstyp. Übrigens: Neben der Zeit, dem Namen (Groß-/Kleinschreibung!!) und der Dateigröße kann sich natürlich auch eines der Dateiattribute geändert haben, mglw. auf beiden Seiten. Ein guter
Kandidat dafür ist das Archivbit. Das Archivbit kann man in den Einstellungen vom Vergleich ausnehmen (Experten-Modus).
Lösung Gehen Sie vor wie bei Lösung A oder Lösung B unter Punkt 2.
7. Kann ich eine Auflistung von definierten Verzeichnissen und deren Unterverzeichnisse ohne einen Vergleich ausdrucken?
Kann man nur den Verzeichnisbaum drucken? Ja, das geht. Es ist zwar nicht gerade der
Anwendungsfall, für den das Programm enwickelt wurde aber ich würde die Lösung als gutes Workaround bezeichnen. Starten Sie AlaskaSync wie gewohnt. Wenn Sie nun aufgefordert werden, beide Basisverzeichnisse
anzugeben, dann geben Sie in beiden Fenstern denselben Pfad an (ist nicht wichtig, spart aber Rechenzeit). Nachdem der Pfad gescannt wurde, sehen Sie die normale Tabelle. Wenn Sie nun die nicht benötigten Spalten
jeweils ganz zusammenschieben (Trenner im Tabellenkopf mit der Maus anfassen und ziehen), dann verschwinden diese Spalten. Die übrig bleibenden Spalten schieben sie auf eine komfortable Breite und schauen in der
Druckvorschau, ob es Ihnen gefällt. Der Baum kann nun gedruckt werden. Machen Sie sich keine Sorgen darüber, daß Sie die verschwundenen Spalten eventuell nicht wieder herstellen können. Entweder Sie ziehen sie wieder
auseinander (Vorsichtig von der rechten Seite her mit der Maus dem Trenner nähern), oder sie benutzen die Funktion 'Wiederherstellen' aus dem Menü Ansicht-Spalten. Allerdings steht diese Funktion erst ab der Version
1.01 Build 124 zur Verfügung 8. Ich finde nicht die Möglichkeit, meinen PC mit meinem Notebook zu verbinden und dann
Ordner zu syncronisieren. Geht das mit AlaskaSync? AlaskaSync geht davon aus, daß beide Computer bereits irgendwie miteinander verbunden
sind. Normalerweise stecken in beiden Rechnern jeweils eine Netzwerkkarte und die Rechner "sehen" sich gegenseitig, d.h. die entsprechenden Verzeichnisse sind gegenseitig oder einseitig freigegeben und finden
sich im Windows-Explorer unter "Netzwerkumgebung" des jeweils anderen Rechners wieder. Anleitungen, wie das geht, finden Sie z.B. hier:
http://www.geocities.com/freeman3099/Thema1.htm
Wenn das Netztwerk dann "steht", können Sie AlaskaSync wunderbar einsetzen.
Falls Sie mehr über die Verbindung zweier oder mehrerer Rechner erfahren möchten, so starten Sie bei Google eine Suchanfrage nach "Rechner verbinden". Dort finden Sie zahlreiche Anleitungen, um Ihre Rechner zu vernetzen oder anderweitig zu verbinden. 9. Wenn eine Datei im Quell- und Zielverzeichnis geändert wurde, wird mir diese Datei mit dem Aktionstyp 'unbestimmt' angezeigt.
So weit so gut. Wenn ich dann aber auf 'Harmlose Aktionstypen verbergen' klicke wird auch die unbestimmte Datei verborgen. Aber gerade diese Dateien will ich ja sehen. AlaskaSync bis zur Version 2.03 ordnete alle Aktionstypen, die nichts an den Dateien verändern,
den harmlosen Aktionstypen zu, so auch die unbestimmten.Ab der Version 3.00 ist der unbestimmte Aktionstyp nicht mehr den harmlosen Aktionstypen zugeordnet. Wenn Sie also "Harmlose Aktionstypen verbergen"
anwenden, so bleiben die Einträge mit dem Fragezeichen-Symbol sichtbar. Ab Version 4.00 können Sie in den allgemeinen Einstellungen selbst festlegen, ob der unbestimmte Aktionstyp harmlos sein soll oder
nicht. 10. In der Druckvorschau werden statt der Datei- und Ordnernamen nur Rechtecke bzw. Symbole
(Pfeile etc) angezeigt. Woran kann das liegen? Zur Druckansicht wird die Schriftart "Arial" benötigt. Ist diese nicht vorhanden,
so machen sich diese eigentartigen Effekte bemerkbar. "Arial" gehört zu den "Bordmitteln" von Windows und sollte auf jedem System vorhanden sein. Falls diese Schriftart nicht auf dem System vorhanden
ist, so müssen Sie sie nachinstallieren, um ein lesbares Druckbild zu erhalten. 11. Ich habe AlaskaSync
in der Version 2.03 aus dem Internet geladen und installiert. Auf Ihrer Webseite finde ich ein Update, das auf eine bessere Funktion der Version 2.03.247 hinweist. Können Sie mir die Versionsnummern erklären?
Gehen wir einmal davon aus, die aktuelle Version von AlaskaSync sei 2.03. Neben der Versionsnummer ist es gebräuchlich, eine Nummer hinten
anzuhängen, die das spezielle Build bzw. Release kennzeichnet, in unserem Fall sei das die 247. Zusammen haben wir dann also eine 2.03.247. Welche Änderungen für das jeweilige Release relevant sind, erfahren Sie ganz
einfach auf der History-Seite.
Welche
Version Sie aktuell auf Ihrem Rechner haben, sehen Sie, wenn Sie bei AlaskaSync im Menü Hilfe den Eintrag Info auswählen. Ganz oben steht die komplette Versionsnummer. Im
Download-Bereich unserer Homepage steht immer die topaktuelle Version mit dem neuesten Build.
Die Installationsdatei der Version 2.03 heißt immer gleich (asyde203.exe) auch wenn sich "unter der Motorhaube" ein paar kleine Änderungen ergeben haben. Dieser Umstand ist den Suchmaschinen und
Shareware-Bibliotheken geschuldet, die immer auf das neueste Release verweisen sollen. Vielleicht stellt sich Ihnen nun die Frage, wie man bereits anhand der Installationsdatei erkennen kann, welches Release sich
dahinter verbirgt? Wenn Sie die Installation starten, sehen Sie im erscheinenden Textfenster die Version einschließlich Release.
Falls Sie also nicht bereits das allerneueste Release installiert haben, so holen Sie es sich einfach von unserem
Download-Bereich und installieren es über die alte Version. Der Lizenzschlüssel bleibt erhalten. 12. Ich suche eine Software, die VOR einer Synchronisation (verschiedene Versionen einer Datei) einfach Dubletten identifiziert und ggf. löscht. Ich habe aus
bestimmten Gründen jede Menge doppelter Dateien auf meinem Rechner, aber aber keine Lust alle 10.000 Dateien per Hand durchzugehen. Was kann ich da machen, kann AlaskSync das auch bewältigen?
Diesem Problem ist AlaskaSync leider nicht gewachsen. Der Designfall von AlaskaSync zielt eher darauf ab, möglichst noch eine Kopie einer Datei oder eines Ordners
auf einem anderen Rechner oder einem anderen Verzeichnis zu halten. Jedoch befinden sich auf dem Shareware-Sektor geeignete Programme, die speziell dafür entwickelt wurden, Dubletten zu finden 13. Trotz Studiums der Dokumentation und Experimenten mit verschiedenen Auswahlparametern habe ich es nicht geschafft, einen
simplen Auswahlfilter wie "service*.xls" zu aktivieren; d. h. nur Dateien mit diesem Suchpattern sollen beachtet und alle anderen ausgeblendet werden. Sie können das gewünschte Verhalten auf verschiedenen Wegen erreichen. Mit nachfolgender Beschreibung erreichen Sie, daß nur die Dateien "service*.xls" in die
Synchronisierung einbezogen werden, alle anderen Dateien werden nicht angetastet. Als wichtige Vorbemerkung sollte ich vielleicht darauf hinweisen, daß immer der gesamte Pfad (relativ zum Basisverzeichnis) in die Suche
einbezogen wird, nicht nur die Datei selbst. Dadurch können Sie ggf. ganze Pfade schützen oder explizit einbeziehen.Und so geht's:
- Legen Sie einen Schutzfilter an, der prinzipiell alles schützt, tragen Sie dazu in das Feld "Gültig für relativen Pfad" einfach ein * ein. Jetzt sind alle Dateien gesperrt.
- Legen Sie einen weiteren Eintrag im selben Dialog Schutzfilter bearbeiten an, diesmal jedoch definieren Sie eine Ausnahme (Häkchen im Feld Ausnahme) und tragen als Pfad folgenden String ein (ohne
Anführungszeichen) "*service*.xls". Nun sind alle Dateien die mit "service" losgehen und mit .xls enden (einschließlich der Eltern-Ordner) mit einem kleinen Schlüssel versehen und alle
anderen mit einem Schloß.
Prinzipiell werden also nur noch gewünschte Dateien synchronisiert. Falls Sie nun alle anderen Dateien ausblenden wollen, geht das z.B. mit Menü|Ansicht|Harmlose Aktionstypen
verbergen.
Das Funktionsprinzip für die Auswahlfilten ist ähnlich, jedoch bezieht sich das Wort "Auswahl" nur darauf, daß die entsprechenden Dateien markiert werden. Man kann diese Funktionalität z.B.
benutzten, um nach bestimmten Dateimustern zu suchen. 14. Gibt es die Möglichkeit, eine Synchronisation automatisch
auszuführen bzw. über Taskplaner einzubinden? Existiert da ein Kommandozeilenparameter oder eine ähnliche Möglichkeit mit AlaskaSync?
Ja, die Möglichkeit besteht. Mit Version 5.00 wurde das AutoSync-Feature eingeführt. Sie können die Synchronisierung von der Kommandozeile aus starten und
wahlweise auch im Hintergrund laufen lassen. Darüber hinaus existieren verschiedene Einstellmöglichkeiten, um festzulegen, wie AlaskaSync im Fehlerfall reagieren soll. Sie können zum Beispiel festlegen, daß die
grafische Oberfläche gestartet wird und Sie manuell eingreifen oder Sie überlassen AlaskaSync die Behandlung von Fehlern. Natürlich können Sie zu einem beliebigen Zeitpunkt über die Logdatei feststellen, ob Fehler
aufgetreten sind. Genaueres über AutoSync, die Kommandozeilen-Parameter und die Fehlerbehandlung, sowie das Logging finden Sie im Handbuch oder in der Online-Hilfe. Beachten Sie bitte, daß die AutoSync-Features nur im Experten-Modus erlaubt sind. 15. Ich habe in meinem Verzeichnisbaum ein einzelnes Verzeichnis, wofür ich keine Leserechte habe. Nun würde ich gern dieses Verzeichnis dauerhaft von der Datensynchronisierung
ausschließen. AlaskaSync benötigt für seine internen Sync-Algorithmen die komplette Verzeichnisstruktur. Sind darunter einige Ordner, die nicht
lesbar sind, weil keine Zugriffsrechte bestehen, so bricht das Programm beim Einlesen der Verzeichnisse mit einer Fehlermeldung ab. Jedoch können Sie ab Version 5.00 eine Einstellung vornehmen, die die kritischen
Ordner behandelt, als ob sie leer wären.Lösung Schritt für Schritt
- Starten Sie AlaskaSync
- stellen Sie im Menü Optionen den Benutzerlevel Experte ein
- Laden Sie die Projekte/Profile, bei denen das Problem auftritt
- Gehen Sie in Optionen - Einstellungen
- Gehen Sie dort auf er linken Seite auf das entsprechende Profil und aktivieren Sie in der erscheinenden Registerkarte (rechts) "Ordner mit Zugriffssperre ignorieren"
- OK drücken, fertig. Bei allen Profilen, wo Sie "Ordner mit Zugriffssperre ignorieren" angekreuzt haben, sollte das Problem nun beseitigt sein.
Fall Sie im Einstellungs-Menü auf den Eintrag
"Einstellungen für neues Profil" (links) gehen, so können Sie dort bestimmen, mit welchen Einstellungen ein neues Profil angelegt wird.
16. Wird erkannt, wenn eine Datei (absichtlich) gelöscht wurde, d.h. bekomme ich eine Nachfrage, ob diese
wiederhergestellt werden soll? Wurde auf einer der beiden Seiten eine Datei gelöscht, so geht AlaskaSync davon aus, das die absichtlich geschah und
versucht, diesen Zustand auf dem Spiegelbild ebenfalls herzustellen. Das Programm würde also bei der infrage kommenden Datei den Aktionstypen "Linke/Rechte Seite löschen" vorwählen und dann bei der Synchronisierung die
Datei löschen. Dieses Verhalten zeichnet AlaskaSync gegenüber vielen anderen Programmen aus, die an dieser Stelle einfach versuchen würden, die verbleibende Datei wieder auf die andere Seite zu bringen. 17. Wird erkannt, wenn eine Datei/ Ordner umbenannt wurde, der Inhalt aber identisch geblieben ist, d.h. kann ich
ausschliessen, dass Doppelte Dateien mit gleichem Inhalt generiert werden? Falls Sie eine Datei umbenennen, so geht AlaskaSync davon aus, daß es sich
um eine neue Datei handelt. Aus Gründen der Performance verzichtet das Programm auf eine Suche nach möglichen Dubletten. 18. Was versteht man unter einem Beta Release? Bevor eine neue Version offiziell freigegeben wird, ist es
üblich, den Benutzern und Interessenten die Möglichkeit zu geben, die neuen Features zu testen. Dazu wird eine Art Vorabversion zur Verfügung gestellt, das sogenannte Beta-Release. Darin sind alle neuen Eigenschaften
des Programms bereits enthalten und von den Entwicklern auch getestet. Leider kommt es hin und wieder vor, daß sich noch kleine Fehler eingeschlichen
haben, die der internen Qualitätssicherung durch die Lappen gegangen sind. Glücklicherweise sind die meisten davon völlig unkritisch. Für ein perfektes Produkt sollten die kleinen Ecken und Kanten jedoch ausgemerzt
sein. Hierzu können die freiwilligen Beta-Tester einen kleinen Beitrag leisten. Im Gegenzug erhalten die Benutzer der Beta-Version schon weit vor dem offiziellem Auslieferungstermin ein neues Produkt mit vielen
interessanten Features und Neuerungen. 19. Immer wenn ich versuche, Dateien mit Umlauten im Namen mit einem
Netzlaufwerk zu synchronisieren, so bekomme ich eine Fehlermeldung. Ihr Netzlaufwerk ist wahrscheinlich ein Linux-Laufwerk und ist über einen Dienst,
der sich Smb (Samba) nennt, an die Windows-Welt Ihres Rechners angeschlossen. In unserem Fall erlaubt der Samba-Server des Linux-Rechners keine Umlaute. Bitten Sie den Systemadministrator Ihres Linux-Servers, in die
Datei smb.conf folgende Zeilen einzufügen: character set = iso8859-1 valid chars = ä:Ä ö:Ö ü:Ü ß Damit sollte das Problem behoben sein. 20. Ist es möglich, vor
dem Überschreiben einer älteren Datei, ein automatisches Backup dieser Datei anzulegen? Nein, diese Funktionalität bietet AlaskaSync nicht an. Vor
dem Aktualisieren von alten Dateien mit AlaskaSync wird kein Backup angelegt, die betroffenen Dateien werden unwiederbringlich überschrieben. 21. Kann ich die Synchronisierung beschleunigen, wenn ich das Profil minimiere?
Ja, während der Synchronisierung wird im Hintergrund der gerade aktive Eintrag im Profil synchron angezeigt. Diese Anzeige benötigt etwas Zeit und
verlangsamt den gesamten Sync-Prozeß ein wenig. Falls Sie alle Verzeichnisse zuklappen oder das gesamte Profil minimieren, so wird keine Zeit mehr für die Aktualisierung der grafischen Oberfläche aufgewandt und der
Prozeß läuft etwas schneller ab. Besonders bemerkbar macht sich dies, wenn viele (>1000) kleine Dateien zu synchronisieren sind. 22. In unregelmäßigen Abständen will AlaskaSync ALLE Dateien der zu synchronisierenden Verzeichnisse aktualisieren. Ich stellte fest, dass die Dateien zwar alle identisch sind,
jedoch auf einer Seite das Attribut 'a' gesetzt war. Was kann ich tun? Das Archivbit wird von einigen Backup-Programmen gelöscht, nachdem das Backup
stattgefunden hat. Sobald man die entsprechende Datei ändert, ist das Bit wieder da. Das ist natürlich der Tod für alle Sync-Programme. Für eine optimale
Lösung der Problematik überprüfen Sie bitte, ob sie mindestens Version 4.00 installiert haben. Ab Version 4.00 gibt es die Möglichkeit, für einzelne Profile das Archivbit von der Synchronisierung auszunehmen. Das heißt,
es wird bei der Auswertung der Änderungen ignoriert.Lösung Schritt für Schritt
- Starten Sie die neue Version
- stellen Sie im Menü Optionen den Benutzerlevel Experte ein
- Laden Sie die Projekte/Profile, bei denen das Archivbit-Problem auftritt
- Gehen Sie in Optionen - Einstellungen
- Gehen Sie dort auf er linken Seite auf das entsprechende Profil und aktivieren Sie in der erscheinenden Registerkarte (rechts) "Archivbit ignorieren"
- OK drücken, fertig. Bei allen Profilen, wo Sie "Archivbit ignorieren" angekreuzt haben, sollte das Problem nun beseitigt sein.
Fall Sie im Einstellungs-Menü auf den Eintrag "Einstellungen für
neues Profil" (links) gehen, so können Sie dort bestimmen, mit welchen Einstellungen ein neues Profil angelegt wird.
23. Wenn Verzeichnisse verschoben wurden, werden alle Aktionstypen für die keine Auswahlfilter festgelegt sind, als
unbestimmt angezeigt. Da ich jedoch genau weiß, daß die Dateien gleich sind, möchte ich ein erneutes Übertragen vermeiden. Was kann ich tun? Aus
Gründen der Datensicherheit traut AlaskaSync nur denjenigen Aktionen, die es selbst ausgeführt hat. AlaskaSync kann sich also nicht ohne weiteres darauf verlassen, daß Dateien gleich sind, nachdem sie manuell kopiert
wurden.
Wie bei jeder Regel gibt es auch hier ein paar Ausnahmen:
1. Wenn die Dateien in Größe, Attributen (alle), Dateinamen (case sensitiv)
und allen Zeitstempeln übereinstimmen, läßt sich AlaskaSync dazu überreden die Dateien als gleich zu akzeptieren. Das gilt aber nur beim Anlegen eines neuen Profils. Nach dem ersten Scan vergleicht AlaskaSync die
Verzeichnisse auf obige Art und setzt sie ggf. gleich. (Trotzdem Sync ausführen!). Gleiches gilt für den Befehl 'Basisverzeichnisse ändern'.2. Sind auf beiden Seiten dieselben, neuen Dateien hinzugekommen, so läßt
sich AlaskaSync durch den Befehl 'Aktionstyp optimal' dazu "überrreden", die Dateien als gleich zu akzeptieren, aber nur, wenn die Dateien in allen Eigenschaften auch wirklich gleich sind. Es erfolgt hier keine Byte für
Byte Vergleich. 3. Ab Version 4.00 kann man im Experten-Modus einen Binärscan durchführen, dabei wird jede Datei einzeln per Prüfsumme auf binäre Gleichheit gecheckt. Das erfordert natürlich einen Lesevorgang der
beteiligten Dateien, ist aber nicht ganz so aufwendig, wie ein erneutes Schreiben. Wenden Sie dazu den Befehl 'Einlesen mit Binärvergleich' an. 24. Wie synchronisiere ich am besten Daten von Rechnern, die räumlich getrennt sind, z.B. im Büro und zu Hause? Das Problem zu Hause - Arbeitsplatz teilen Sie mit vielen anderen Menschen auch. Ich empfehle folgende Lösung:
Besorgen Sie sich für kleines Geld einen dieser USB-Memory-Sticks. Die gibt es mit 128MByte schon ab ca. 39 Euro. Dann legen Sie sich mit AlaskaSync auf
Ihrem Rechner in der Arbeit ein Projekt an, womit Sie alle interessanten Verzeichnisse zwischen ihrem Arbeitsplatz-Rechner und dem USB-Stick abgleichen. Das Projekt speichern Sie auf dem Rechner in der Arbeit. Zu
Hause auf Ihrem Rechner legen Sie auch ein solchen Projekt an, hier synchronisieren Sie wieder vom USB-Stick auf ihren Heimrechner. Wenn Sie nun Daten hin und her transportieren wollen, stecken Sie nur den USB-Stick in
den einen oder anderen Rechner und rufen AlaskaSync auf dem einen oder anderen Rechner auf. Im Quickstart-Dialog können Sie dann ganz leicht das entsprechende Projekt starten. 25. Ich habe Probleme mit den Schutzfiltern, was kann ich tun? Ganz allgemein gilt: Ein
Schutzfilter sorgt dafür, daß die geschützten Dateien oder Ordner nicht modifiziert werden. Der Schutz gilt immer für ein Paar (linke+rechte Seite). Das geschützte Paar wird also weder kopiert, noch wird eine der beiden
Seiten gelöscht. Falls Sie zu Beginn noch etwas unsicher bei der direkten Eingabe der Schutzfilter im Dialog sind, so empfehle ich Ihnen, mit der
Symbolleiste "Bearbeiten" zu agieren. Es gibt da diese Schloß-Symbole, mit denen die meisten Filterfunktionen eingestellt werden können. Wenn Sie dann eine Einstellung zusammengeklickt haben, können Sie im
Menü 'Optionen-Schutzfilter bearbeiten' schauen, welche Auswirkungen Ihre Änderungen hatten. Beispiel einer Backup-Synchronisierung:
Basisverzeichnisse: d:\Master und x:\Backup Sie wollen, daß d:\Master\Verz1\Sub1 nicht synchronisiert wird, es soll also kein Backup dafür
angelegt werden. Der richtige Eintrag in den Schutzfiltern heißt dann: Verz1\Sub1. Sub1 mit allen Dateien und Ordnern wird dann nicht mehr angerührt. Neuere Dateien im Verzeichnis d:\Master\Verz1\Sub1 werden
nicht "gebackupt" Ältere, noch vorhandene Dateien in d:\Backup\Verz1\Sub1 werden nicht gelöscht. Eine Schutzfilter-Ausnahme wäre dann, wenn z.B. d:\Master\Verz1\Sub1\ausnahme.txt doch synchronisiert werden
soll, auch wenn das Verzeichnis eigentlich geschützt ist. Hier würde man dann d:\Master\Verz1\Sub1\ausnahme.txt als Ausnahme in die Schutzfilter eintragen.
Die Logik der Filter ist invers. Es wird also nicht explizit angegeben, was synchronisiert werden soll (wie bei den meisten Backup-Programmen), sondern es wird explizit angegeben, was nicht synchronisiert werden soll.
Oberstes Ziel und damit normaler Modus von AlaskaSync ist immer Datensicherheit, also voller Sync. Falls jemand eine Abweichung wünscht, so muß diese explizit angegeben werden. Hintergrund: Ich habe schon zu
viele Backups gesehen, die im Ernstfall versagt haben, weil ein paar wichtige Dateien vergessen wurden anzugeben. Meist sind solche Dateien dann wichtige Exoten, denen man auf den ersten Blick nicht ansieht, wozu sie
benötigt werden. 26. Die Datenübertragung zu meinem USB-Stick ist unter XP sehr langsam, woran kann das liegen?
Unter Windows XP geht das Schreiben vieler kleiner Dateien auf einen USB-Stick wesentlich langsamer als unter Windows 2000. Die Übertragung großer
Dateien verläuft hingegen normal. Die Ursache ist, daß Microsoft in Windows XP den Schreibcache für solche Geräte deaktiviert hat, angeblich aus
Optimierungsgründen. Als Folge davon wird jeder kleine Zugriff auf eine Datei sofort an das Gerät weitergereicht wird und nicht, wie unter Windows 2000, erst zwischengepuffert und dann in einem größeren Block
abgearbeitet. Abhilfe kann dadurch geschaffen werden, daß der USB-Stick mit dem NTFS – Dateisystem formatiert wird. Für NTFS-Sticks ist der Cache aktiviert und die Datenübertragung ist ausgesprochen schnell. Kein
Vorteil ohne Nachteil: Beim NTFS-Dateisystem wird bei jedem Lesevorgang die Zeit des letzten Dateizugriffs zurück auf das Gerät geschrieben. Durch die vermehrten Schreibzugriffe kann der USB-Stick schneller altern. In
der Praxis wird dieser Nachteil jedoch dadurch kompensiert, daß die Daten durch den Cache zwischengespeichert und nur gelegentlich in größeren Blöcken zurück auf das Gerät geschrieben werden. Ein weiterer Nachteil
von NTFS auf USB-Sticks besteht darin, daß der Stick unter keinen Umständen einfach abgezogen werden darf (Datenverlust!). Das manuelle Auswerfen (Taskleiste unten links: "Hardware sicher entfernen") ist hier
Pflicht. Bei der Formatierung auf NTFS sollte "format" in der Kommandozeile benutzt werden, wobei die Größe der Zuordnungseinheiten 2048 oder 4096 Byte betragen sollte. Ist der Wert größer, stehen Kompression und
Verschlüsselung für dieses Gerät nicht mehr zur Verfügung. Zusammenfassung:
USB-Sticks sind unter XP langsamer, wenn viele kleine Dateien geschrieben werden. Abhilfe schafft die Formatierung auf NTFS. Aufgrund gravierender Nachteile von USB-Sticks mit NTFS, empfehle ich den Umstieg jedoch
nicht. Im Normalfall kann man mit den Umständen leben.AlaskaSync benutzt seit Version 6.00.3 einen optimierten Kopieralgorithmus, der besser an die Arbeit mit USB-Sticks angepaßt ist. Aktualisieren Sie gegebenenfalls
Ihre Version. ( Download)
27. Beim Abgleich meiner Daten auf einem Novell-Server ist manchmal ein Datenabgleich notwendig, obwohl ich keine Änderung vorgenommen habe.
Woran liegt das? Hin und wieder wird mir berichtet, daß Novell-Server die Zeitstempel von Dateien einige Zeit nach dem Schreibvorgang nochmals
ändern. Wahrscheinlich ist der Cache dafür verantwortlich. AlaskaSync stützt sich auf die Zeitstempel, d.h. unmittelbar nach dem Kopiervorgang liest und
merkt sich AlaskaSync die Zeitstempel der beteiligten Dateien. Beim nächsten Sync vergleicht AlaskaSync diese Zeitstempel mit den aktuellen Zeitstempeln und kann so feststellen, welche Dateien sich in der Zwischenzeit
geändert haben. Wenn nun der Novell-Server ein paar Millisekunden nach Abschluß des Schreibvorgangs die Zeitstempel nochmals nur ein klein wenig ändert (z.B. durch Rundung der µSec etc.), dann hat sich zwar die Datei
nicht geändert, jedoch glaubt AlaskaSync aufgrund der Zeitstempel an eine Änderung.
Zur Korrektur dieses Verhaltens gibt es in AlaskaSync die Möglichkeit bei den Zeitstempeln eine Toleranz zuzulassen. Gehen Sie
dazu folgendermaßen vor:
- Updaten Sie auf Version 6 oder höher.
- Stellen Sie in Menü-Optionen-Benutzer-Level "Experte" ein, damit Sie an die erweiterten Einstellungen kommen.
- Öffnen Sie die infrage kommenden Profile
- Stellen Sie in Menü-Optionen-Einstellungen bei den entsprechenden Profilen im Feld "Zeittoleranz zum letzten Sync" eine Zeit ein (Standard ist 0). Mglw. müssen Sie hier ein wenig experimentieren. Ich
empfehle 2000 (2sec).
- Falls es funktioniert, können Sie den Wert in die "Einstellungen für neues Profil" übernehmen, um bei jedem neu angelegten Profil automatisch davon zu profitieren.
- Speichern Sie die geänderten Profile.
28. Der Dateiabgleich mit einem NetDrive-Laufwerkes funtioniert nicht richtig. Woran kann das liegen? NetDrive ist in der Lage sich über das Internet mit einem anderen Rechner zu verbinden. Die Dateien und
Verzeichnisse des anderen Rechners erscheinen unter einem Laufwerksbuchstaben auf dem eigenen Rechner. Dabei werden verschiedene Datenübertragungsprotokolle unterstützt, wie FTP, WebDAV etc. Bei einigen Protokollen
(z.B. FTP) gehen bei der Übertragung der Dateien die Zeitstempel* verloren. AlaskaSync orientiert sich jedoch an diesen Dateistempeln. Werden die Zeitstempel bei der Übertragung zum anderen Rechner verändert, so bekommt
AlaskaSync darüber keine Information und glaubt beim nächsten Sync, die betreffende Datei hat sich in der Zwischenzeit geändert.
(*) In den Zeitstempeln ist z.B. gespeichert, wann eine Datei zum letzen mal geöffnet wurde.Erklärung für Experten: Die Dateien werden lokal gespiegelt oder zumindest gecached. Alle Dateioperationen
passieren mit dem Cache. AlaskaSync "sieht" auch nur den Cache. NetDrive gleicht dann im Hintergrund in festgelegten Intervallen den Cache mit dem Netz ab. Die entfernten Server geben den hochgeladenen Dateien meist die
Zeitstempel des Upload-Zeitpunktes. Dieser unterscheided sich jedoch vom Sync-Zeitpunkt. So erhalten die Dateien einen verzögerten Zeitstempel. Einige WebDAV-Server lassen eine Anpassung der Zeitstempel zu. Ist dies der
Fall, dann kann NetDrive den realen Sync-Zeitpunkt angeben und der Server setzt die Zeitstempel entsprechend. Leider klappt das nicht in allen Fällen. Das Gmx-Mediacenter z.B. gestattet es scheinbar nicht. NetDrive gibt
keine Rückmeldung über Erfolg oder Mißerfolg des Zeitstempel-Uploads. |